digitalPRO Wärmewächter
Sehen, was zu heiß wird – bevor es brennt. Eine Wärmebildkamera sieht den glimmenden Akku im Altpapier, das heiß laufende Lager und die lockere Klemme im Schaltschrank, lange bevor Rauch entsteht. Der Wärmewächter schaut rund um die Uhr hin, beurteilt was er sieht und schlägt Alarm – mit Beweisfoto. Die Technik kaufen Sie, Einrichtung und Betreuung kommen von uns.
Jeder Bildpunkt ist eine Temperatur
Hell heißt warm, dunkel heißt kalt. Oben links stehen die Werte, die die Kamera selbst misst – Mittelwert, Maximum und Minimum. Daraus rechnet der Wärmewächter das gesamte Bild in Grad zurück und findet so jeden heißen Fleck, nicht nur den einen Messpunkt.
Das Bild oben ist eine echte Aufnahme aus unserem Betrieb, nicht gestellt. Alles darin liegt zwischen 23 und 31 Grad – ein ruhiger Zustand.
Warum ein Mensch im Bild keinen Alarm auslöst
Ein reiner Grenzwert wäre unbrauchbar: Er schlägt an, wenn jemand durchs Bild läuft oder die Sonne auf ein Blech scheint. Nach drei Fehlalarmen schaut niemand mehr hin. Deshalb entscheidet der Wärmewächter in Stufen.
50 °CStufe 1
Wird beobachtet, löst nie aus
Körperwärme liegt bei etwa 35 Grad, ein sonnenbeschienenes Fenster darüber. In diesem Bereich merkt sich der Wächter, was er sieht – Alarm gibt es nicht.
50 °CStufe 2
Verhalten entscheidet, nicht der Messwert
Ein heißer Fleck wird über die Zeit verfolgt und eingestuft: vorübergehend, abkühlend oder haltend. Dazu zählt, wie weit er sich von seiner Umgebung abhebt und wie schnell er steigt. Erst ein Fleck, der bleibt oder weiter steigt, wird gemeldet.
120 °CStufe 3
Sofort, ohne Diskussion
Oberhalb der harten Schwelle wird nicht mehr abgewogen. Nur eine kurze Entprellung von zwei Sekunden verhindert, dass ein Ausreißer beim Szenenwechsel durchschlägt.
Zonenje Bereich
Nicht überall gilt dasselbe
Am Ofen sind 90 Grad normal, im Altpapierlager wären sie ein Notfall. Sie zeichnen Bereiche ins Bild und geben jedem eigene Schwellen – samt Positivliste für das, was dort heiß sein darf.
Wo es sich lohnt
Überall dort, wo etwas heiß wird, bevor es brennt – und wo ein Brand nicht nur Sachschaden wäre, sondern Stillstand.
Wertstoffhof und Recycling
Altpapier, Elektroschrott, Sperrmüll, Ballenlager
Lithium-Akkus gehören dort zu den häufigsten Brandursachen
- Ein glimmender Akku im Ballen wird sichtbar, bevor Rauch entsteht
- Nachts und am Wochenende schaut jemand hin, auch wenn niemand da ist
- Beweisfoto mit markiertem heißestem Punkt für die Versicherung
Grünschnitt und Hackschnitzel
Mieten, Silos, Lagerplätze am Bauhof
Selbstentzündung kündigt sich über Tage an
- Der Wärmeanstieg im Inneren zeigt sich an der Oberfläche
- Warnung, solange Umsetzen noch hilft
- Verlauf über Wochen statt Stichprobe mit der Handsonde
Ladeplätze und Akkulager
Stapler, E-Fahrzeuge, Werkzeugakkus
Der kritische Moment ist die Nacht nach dem Laden
- Erkennt die einzelne Zelle, die sich aufschaukelt
- Eigene Zone mit engerer Schwelle für den Ladebereich
- Alarm rastet ein, bis jemand ihn quittiert
Schaltschränke und Verteilungen
Hauptverteilung, Unterverteiler, Wechselrichter
Lockere Klemmen werden warm, lange bevor sie brennen
- Dauerhaft statt einmal im Jahr bei der Thermografie-Prüfung
- Zeigt, ob die Erwärmung mit der Last steigt oder bleibt
- Der aufgezeichnete Verlauf lässt sich dem Versicherer vorlegen
Maschinen und Antriebe
Lager, Getriebe, Motoren, Förderbänder
Ein heiß laufendes Lager meldet sich, bevor es frisst
- Temperaturverlauf je Maschine statt Ertasten im Vorbeigehen
- Wartung planen, statt auf den Stillstand zu warten
- Auch an Stellen, an die man im Betrieb nicht herankommt
Hallen und Lager allgemein
Wo brennbares Material und Technik zusammenkommen
Eine Kamera deckt einen ganzen Hallenabschnitt ab
- Kein Sensor je Stelle – ein Blickfeld statt vieler Messpunkte
- Mehrere Zonen mit eigenen Schwellen in einem Bild
- Ergänzt die Brandmeldeanlage, ersetzt sie nicht
Was dazugehört
Technik, Einrichtung und Betreuung aus einer Hand – die Auswertung läuft bei Ihnen vor Ort, die Geräte gehören Ihnen.
Die Technik gehört Ihnen
Kamera und Auswerterechner kaufen Sie – häufig förderfähig und oft über die Versicherung begründbar. Wir beschaffen, richten ein und betreuen.
Bild bleibt im Haus
Die Auswertung läuft auf dem Rechner in Ihrem Netz. Es gehen keine Bilder in eine fremde Cloud.
Alarm mit Beweis
Jeder Alarm erzeugt ein Ereignis mit Foto und markiertem heißestem Punkt – nachvollziehbar auch Tage später.
Eigene Oberfläche
Große Temperaturanzeige, Hitzeflecken, Schwellenregler und Quittierknopf – auch vom Handy aus.
Zonen selbst setzen
Bereiche ins Bild zeichnen und je Bereich eigene Werte vergeben – ohne uns anzurufen.
Was der Wärmewächter nicht ist
Damit von vornherein klar ist, worüber wir sprechen.
Keine Brandmeldeanlage
Er ersetzt keine zugelassene Brandmelde- oder Löschanlage und keine vorgeschriebene Prüfung. Er sieht die Vorstufe, für die es bisher nichts gab.
Er sieht nur, was im Bild ist
Eine Kamera deckt ihr Blickfeld ab. Was hinter einem Stapel liegt, bleibt verborgen – die Kameraplätze legen wir vorher gemeinsam fest.
Der Rechner wird passend ausgelegt
Wie viele Kameras eine Auswertung trägt, hängt an ihrer Leistung. Wir legen sie nach der Zahl der Kameras aus – größere Anlagen bekommen entsprechend größere Technik.
Aus dem Alarm wird ein Vorgang
Wer digitalPRO Ida nutzt, kann aus einem Wärmealarm direkt eine Aufgabe machen – mit Foto, Ort und Zuständigem. Und die Unterweisung dazu geht über den Messenger, mit Bestätigung. Der Wärmewächter läuft aber auch allein.
digitalPRO Ida ansehen →Pilotplatz anfragen
Sagen Sie uns, was überwacht werden soll – wir schauen, ob eine Kamera den Bereich abdeckt, und nennen Ihnen den Preis. Ohne Verkaufsdruck, und wir sagen auch, wenn eine einfache Lösung reicht. Im Angebot stehen Kamera, Auswerterechner und die laufende Betreuung getrennt – Sie sehen, was einmalig und was monatlich anfällt.
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