digitalPRO
Pilotphase Dieses Angebot bauen wir gerade auf. Wir vergeben eine begrenzte Zahl von Pilotplätzen – mit fester Betreuung und kurzen Wegen.
Kommunen · Bauhöfe · Gewerbe & Industrie

digitalPRO Smart City & Company

Ihre Leute fahren nur noch dorthin, wo wirklich etwas zu tun ist. Füllstände, Pegel, Temperaturen und Tore melden sich von selbst. Das spart Ihnen kein Personal – es gibt Ihnen die Stunden zurück, die heute für Kontrollgänge und umsonst gefahrene Wege draufgehen. Die Geräte kaufen Sie, oft förderfähig; wir richten ein, montieren auf Wunsch und betreiben die Auswertung. Wer keine Anschaffung tätigen will, kann nach Absprache mieten – gegen Kaution und als Ausnahme, nicht als Regelfall.

Sensor misstBatteriebetrieben, je nach Einsatz 5 bis 8 Jahre Laufzeit
Funk überträgtEigenes Funknetz – die Sensoren brauchen weder WLAN noch SIM-Karte
Sie sehen esÜbersicht im Browser, Alarm per E-Mail und als Meldung in digitalPRO Ida

Wofür Sensorik gut ist – und wofür nicht

Wir sortieren jede Anwendung danach, was sie Ihnen wirklich bringt. Das ist selten Bargeld.

Sensoren sparen kein Personal. Ihr Bauhof kostet dasselbe, ob er fährt oder nicht, und Ihr Fahrzeug steht ohnehin auf dem Hof. Was eine gesparte Fahrt tatsächlich aus der Kasse holt, ist der Sprit – bei zehn Kilometern rund 3 €. Wer Ihnen etwas anderes vorrechnet, zählt Fixkosten mit. Was Sensorik wirklich bringt, ist eines von vier Dingen:

Zeit

Wege, die umsonst waren, fallen weg. Das gibt Stunden zurück für Arbeit, die sonst liegen bleibt. Ob die etwas wert sind, wissen Sie besser als wir.
Abfall, Bodenfeuchte, Silos, Ablesungen von Hand

Schaden

Eine Warnung, bevor etwas passiert. Das rechnet sich nicht jedes Jahr, sondern beim ersten Mal – und dann meist um ein Vielfaches.
Pegel, Frostwächter, Kühlkette, Leckerkennung, Batterielager

Pflicht

Kontrollen, die ohnehin vorgeschrieben sind – mit Nachweis statt mit Klemmbrett. Hier geht es nicht ums Rechnen.
Ölabscheider, Löschwasser, Legionellen, Schachtdeckel, Verkehrssicherung

Bares Geld

Energie, Material und zugekaufte Leistungen – das Einzige, was tatsächlich die Kasse verlässt.
Beleuchtung, Heizung, offene Fenster, Streusalz, Druckluft, ein nicht gekauftes Gutachten

Bei Betrieben verschiebt sich das. Dort ist mehr davon bares Geld: Ware, die nicht verdirbt, ein Tor, das im Winter offen steht, Druckluft, die über Nacht entweicht. Bei Kommunen ist es überwiegend Zeit und Pflicht. Das sagen wir lieber vorher, als Ihnen eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorzulegen, die eine Kämmerei in zwei Minuten zerlegt.

Smart City – für Kommunen und Bauhöfe

Zeit zurück für den Bauhof, Warnung bevor etwas passiert, Nachweis für die Pflicht – und beim Strom bares Geld.

Straßenbeleuchtung

Störungsmeldung, Gefahrenstellen und Nachtabsenkung für vorhandene LED-Leuchten

ab 125 €je Leuchte, einmalig

Die Leuchte meldet sich, bevor jemand anruft

  • Eine ausgefallene Leuchte meldet sich selbst – noch am selben Abend, ohne dass jemand danach sucht oder sich beschwert
  • Gefahrenstellen werden hell, wenn jemand kommt: Der Bewegungsmelder schaltet seine Leuchte direkt am Mast in unter einer Sekunde – dafür braucht es kein Netz. Über das Funknetz ziehen dann die Nachbarleuchten nach, sodass ein mitwanderndes Lichtband entsteht statt einer einzelnen hellen Insel. Genau das kann ein Melder von der Stange nicht: Er kennt nur seine eigene Leuchte. Die Nachbarn folgen in ein bis zwei Sekunden – für jemanden zu Fuß reicht das, für eine Durchgangsstraße nicht. (ab 70 € je Leuchte zusätzlich. Ist Ihre Leuchte schon „für Bewegungsmelder vorgerüstet“, lesen Sie bitte unten, was davon auch ohne uns geht)
  • Zeitplan je Straße – etwa ab 22 Uhr auf 30 %, vor dem Morgengrauen wieder hoch. Können Ihre Leuchten schon selbst; der Nutzen liegt darin, ihn ohne Hubsteiger ändern zu können.
  • Laufend ab 0,75 € je Leuchte und Monat
  • Voraussetzung: genormter Sockel (Zhaga oder NEMA) und die Leuchte gehört der Gemeinde – wir sehen sie uns vorher an
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Unsere Empfehlung

Abfallbehälter

Füllstand öffentlicher Mülleimer und Container

ab 1,50 €je Behälter / Monat

Nur noch leeren, was wirklich voll ist

  • Meldung ab einem Füllstand, den Sie selbst festlegen
  • Tourenliste am Morgen: welche Behälter heute dran sind
  • Erkennt auch, wenn ein Behälter umgeworfen wurde
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Pegel und Starkregen

Bäche, Durchlässe, Regenrückhaltebecken

ab 8 €je Messstelle / Monat

Warnung, bevor das Wasser in der Straße steht

  • Alarm per E-Mail und als Meldung in digitalPRO Ida – die Überwachung läuft rund um die Uhr
  • Mehrere Schwellen: Beobachten, Warnen, Alarmieren
  • Verlauf als Nachweis für Planung und Förderanträge
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Verkehr dauerhaft messen

Geschwindigkeit und Verkehrsmenge, nicht nur eine Woche

ab 8 €je Messstelle / Monat

Belastbare Zahlen statt Schätzungen in der Ratssitzung

  • Unterscheidet Rad, Pkw und Lkw
  • Dauerhafte Messung als Grundlage für Tempo-30-Anträge
  • Auswertung zum Ausdrucken für Gremien
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Raumklima in Schulen und Kitas

CO₂, Temperatur und Feuchte je Raum

ab 4 €je Raum / Monat

Lüften, wenn es nötig ist – nicht nach Gefühl

  • Anzeige im Raum, Auswertung für die Verwaltung – eine farbige Ampel für die Kinder gibt es gegen Aufpreis
  • Feuchtewerte zeigen Schimmelgefahr, bevor man sie sieht
  • Häufig über Digitalisierungsprogramme förderfähig
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Bodenfeuchte für Stadtbäume

Jungbäume, Beete, Pflanzkübel

ab 1,50 €je Standort / Monat

Gießen nach Bedarf statt nach Kalender

  • Meldung, wenn der Boden wirklich trocken ist
  • Spart Fahrten im Sommer – und Jungbäume, die sonst eingehen
  • Nachweis der Pflege gegenüber Gremien und Fördergebern
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Warmwasser und Legionellenschutz

Schulen, Hallen, Verwaltungsgebäude

ab 4 €je Messstelle / Monat

Aufzeichnung statt Klemmbrett

  • Dauerhafte Aufzeichnung der Vor- und Rücklauftemperatur
  • Alarm, wenn die Temperatur unter den Grenzwert fällt
  • Auswertung als Nachweis für die Prüfung
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Glätte und Winterdienst

Brücken, Steigungen, neuralgische Punkte

ab 8 €je Standort / Monat

Ausrücken, wenn es glatt wird – nicht vorsorglich

  • Fahrbahn- und Lufttemperatur, Feuchte am Belag
  • Warnung in der Nacht, bevor die erste Schicht fährt
  • Spart Streusalz – und die Fahrten, die niemand gebraucht hat
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Die Beleuchtung, vollständig gerechnet

Bei der Beleuchtung kommt das Geld am sichersten zurück – auf der Stromrechnung, jeden Monat, nachprüfbar. Deshalb steht hier eine Rechnung mit beiden Seiten, Kosten wie Ersparnis.

20 Leuchten zu 70 Watt: Die Steuergeräte kosten rund 2.500 € netto, mit anteiliger Einrichtung etwa 2.750 €. Dem stehen rund 750 € Stromersparnis im Jahr gegenüber; nach Abzug der Servicepauschale bleiben etwa 570 €. Das ist nach knapp fünf Jahren wieder drin, und die Geräte halten zehn bis fünfzehn.

Was das fürs Klima heißt: Eine 70-Watt-Leuchte spart durch die Absenkung rund 125 kWh im Jahr, das sind etwa 50 kg CO₂ – so viel bindet eine ausgewachsene Buche in vier Jahren. Bei 20 Leuchten kommt eine Tonne CO₂ im Jahr zusammen, bei 400 Leuchten rund 20 Tonnen. Gerechnet mit 0,40 kg je Kilowattstunde; bezieht Ihre Gemeinde bereits Ökostrom, fällt die Zahl kleiner aus – wir rechnen dann mit Ihrem Faktor.

Ab etwa 43 Watt Anschlussleistung ist die Umrüstung binnen zehn Jahren bezahlt. Darunter wird sie zur Frage von Störungsmeldung und Bedienkomfort, nicht von Stromkosten. Deshalb fragen wir zuerst nach der Anschlussleistung, bevor wir eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorlegen.

Diese Zahlen sind gerechnet, nicht gemessen – und sie stehen in den Beispielrechnungen dieser Seite immer netto, unabhängig vom Schalter oben. Anschlussleistung, Brenndauer und Strompreis sind in jeder Gemeinde anders, und wie weit sich dimmen lässt, hängt an der Straße. Wir rechnen es mit Ihren Werten durch, bevor Sie entscheiden – und nach der Umrüstung sehen Sie im Dashboard, was tatsächlich zusammenkommt.

Förderung: Für Steuer- und Regelungstechnik zur CO₂-Minderung gibt es Programme von Bund und Ländern – in Rheinland-Pfalz etwa KIPKI, bundesweit die Kommunalrichtlinie. Sätze und Voraussetzungen ändern sich laufend, deshalb nennen wir hier keine Quote: Wir liefern die Messwerte und die Rechnung für den Antrag, die Prüfung und Antragstellung bleibt bei Ihrer Verwaltung.

Smart Company – für Gewerbe und Industrie

Im Betrieb ist mehr davon bares Geld als in der Kommune: Energie, die nicht entweicht, und Ware, die nicht verdirbt.

Hallentore

Rolltore, Hallentore, Zugänge

ab 1,50 €je Tor / Monat

Ein offenes Tor im Winter kostet mehr als der Sensor

  • Meldung, wenn ein Tor länger offen steht als vereinbart
  • Auswertung: welches Tor, wie oft, wie lange
  • Wird aufgeklebt oder geschraubt – kein Eingriff in die Technik
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Unsere Empfehlung

Kühlkette

Gastronomie, Apotheken, Lebensmittelhandel

ab 4 €je Kühlanlage / Monat

Hilfe für die Kontrolle – und Alarm, bevor die Ware kippt

  • Fortlaufende Aufzeichnung als Ergänzung zur HACCP-Dokumentation
  • Alarm bei steigender Temperatur, etwa nach einem Kompressorschaden
  • Fühler misst innen, das Gerät funkt von außen
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Silos und Tanks

Pellets, Futter, Schmierstoffe, Betriebsmittel

ab 1,50 €je Behälter / Monat

Nachbestellen, bevor der Betrieb stillsteht

  • Füllstand jederzeit einsehbar, auch von unterwegs
  • Meldung an den Lieferanten bei einem Stand, den Sie festlegen
  • Für Behälter bis etwa 7,5 Meter Tiefe
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Alle Beträge sind Nettopreise je Messpunkt und Monat, zuzüglich Umsatzsteuer.

Die Monatsbeträge sind die Servicepauschale für Systemintegration, Server, Auswertung und Alarmierung – die Geräte kaufen Sie einmalig (Preise weiter unten). Die Einrichtung rechnen wir nach Umfang ab, nicht nach Liste. Die Einrichtung des Funknetzes stimmen wir im Angebot ab; bei größeren Projekten rechnen wir sie in die Pauschale ein.

Was kostet, und was nicht

Drei Posten, mehr nicht: Sie kaufen die Geräte, wir richten sie ein, und danach zahlen Sie eine Pauschale je Messpunkt für Betrieb und Auswertung.

Einmalig

Die Geräte

Sensoren und Empfangsstation gehören Ihnen

ab 70 €je Gerät

Die Technik gehört Ihnen

  • Preise siehe Tabelle unten – oft förderfähig
  • Herstellergarantie bleibt bei Ihnen
  • Kein Restwert, keine Rückgabe, keine Bindung an uns
  • Eine Miete ist möglich, aber die Ausnahme – nach Absprache und gegen Kaution
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Die Einrichtung

Einmessen, Anbinden, Einweisen

nach
Absprache

Je nach Umfang

  • Funknetz einrichten und die Reichweite vor Ort messen
  • Geräte anbinden, Schwellen einstellen, Alarmwege einrichten
  • Einweisung für Bauhof und Verwaltung
  • Montage übernehmen wir oder Ihr Bauhof – das entscheidet den Preis mit
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Der laufende Betrieb

Systemintegration, Server, Auswertung, Alarmierung

ab 0,75 €je Messpunkt / Monat

Monatlich, vier Wochen Frist zum Monatsende

  • ab 0,75 € je Leuchte – Zeitplan und Nachtabsenkung
  • ab 1,50 € je Messpunkt – Meldung ins Dashboard und Tourenliste (Abfall, Silos, Bodenfeuchte, Tore); bei Leuchten zusätzlich Störungsmeldung und Bewegungsschaltung
  • ab 4 € – dauerhafte Aufzeichnung als Nachweis (Raumklima, Legionellen, Kühlkette)
  • ab 8 € – Alarm nachts und am Wochenende (Pegel, Glätte, Verkehr)
  • Die monatliche Rechnung beträgt mindestens 25 €. Solange die Summe Ihrer Messpunkte darunter bleibt, kostet jede weitere Anwendung nichts zusätzlich
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Was die Geräte kosten

Die Beträge folgen dem Schalter oben: mit Vorsteuerabzug sehen Sie Nettopreise, ohne Vorsteuerabzug die Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer. Es sind Richtwerte: Der genaue Preis hängt an Modell, Stückzahl und Einsatzort, deshalb steht überall „ab“.

Öffnungsmelder für Tore und Türen ab 80 €
Bewegungsmelder je Leuchte (auf Wunsch) ab 70 €
Steuergerät je Leuchte (Zhaga oder NEMA) ab 125 €
Füllstandsensor Abfall · Fühler Kühlkette ab 190 €
Raumklima (CO₂, Temperatur, Feuchte) · Bodenfeuchte ab 230 €
Kanaldeckelsensor · Heizungs-Vor- und -Rücklauf ab 260 €
Stromausfallmelder ab 125 €
Stromwandler je Maschine (Wechselstrom) ab 190 €
Warmwasser und Legionellenschutz ab 260 €
Füllstand Silo und Tank (Ultraschall oder Radar) ab 395 €
Pegel für Schächte und Gewässer ab 415 €
Empfangsstation für einen Ortskern (wetterfest, 8 Kanäle) – einmal je Ort, trägt danach alle Anwendungen ab 230 €
Empfangsstation für größere Flächen (mit Mobilfunk-Rückfall) ab 600 €
Verkehrszählung mit Fahrzeugklassen ab 1.500 €
Fahrbahnsensor für den Winterdienst ab 2.125 €
Einrichtung, Einmessen und Einweisung nach Absprache

Verkehrszählung und Winterdienst sind Spezialtechnik – ein Klassifizierungsradar und ein Fahrbahnsensor kosten ein Vielfaches der übrigen Geräte. Dafür ersetzen sie Leistungen, die sonst zugekauft werden: Ein Verkehrsgutachten kostet schnell mehr als der Zählsensor. Der Fahrbahnsensor braucht länger – er trägt sich über gesparte Streufahrten, und wie viele das bei Ihnen sind, hängt am Winter und an Ihren Strecken. Das rechnen wir mit Ihren Zahlen durch, statt hier eine zu nennen. Die Geräte sind oft förderfähig, und die Herstellergarantie bleibt bei Ihnen.

„Unsere Leuchten können doch schon dimmen“

Stimmt oft. Moderne Vorschaltgeräte speichern ein Dimmprofil und rechnen sogar die Nachtmitte aus der Nachtlänge aus – ohne Funk, ohne Zusatzkosten. Wenn Sie nur nachts absenken wollen und Ihre Treiber das können, brauchen Sie uns dafür nicht. Das sagen wir lieber vorher als hinterher.

Was so eine Leuchte trotzdem nicht kann: Sie bleibt stumm und allein. Sie kann niemandem sagen, dass sie ausgefallen ist, und sie weiß nichts von ihren Nachbarn. Auch mit aufgestecktem Melder sieht sie nur den Meter unter sich. Das ist kein Mangel des Herstellers – es ist die Grenze einer Leuchte, die nicht angebunden ist.

Nachts nach Zeitplan dimmen kann das Vorschaltgerät selbst
Nachtmitte aus der Nachtlänge errechnen kann das Vorschaltgerät selbst
Alterung ausgleichen kann das Vorschaltgerät selbst
Melden, dass eine Leuchte ausgefallen ist nur mit Funk – sonst erfährt es niemand, bis sich jemand beschwert. Eine Straße nach der anderen abzufahren, macht in der Fläche ohnehin keiner, und eine dunkle Laterne am Ortsrand meldet selten jemand. Bis dahin ist die Stelle dunkel. Das ist eine Frage der Verkehrssicherungspflicht, nicht der Stromkosten – und der einzige Punkt dieser Liste, der nach einem Unfall zählt
Das Profil ändern nur mit Funk ohne Hubsteiger. Sonst: jede Leuchte einzeln anfahren, öffnen, programmieren
Wissen, welche Leuchte welches Profil hat nur mit Funk – im Treiber steht es unsichtbar, meist seit der Erstmontage und ungeprüft
Verbrauch belegen statt schätzen nur mit Funk – für Förderanträge zählt eine Messung, keine Herstellerangabe
Auf Ereignisse reagieren nur mit Funk – und zwar konkret: am Fußgängerüberweg nachts um drei wieder hochfahren, wenn jemand kommt; zum Dorffest bis zwei Uhr auf 100 % bleiben, weil der Rat es so beschlossen hat; beim Winterdienst die Räumstrecke hell machen. Ohne Funk bedeutet jede dieser Entscheidungen: ein Elektriker fährt zu jeder einzelnen Leuchte – hin und nach dem Fest wieder zurück

Besonders deutlich wird das bei frisch sanierten Anlagen. Eine heute verbaute Leuchte hat oft 20 bis 25 Watt und senkt in der verkehrsarmen Zeit selbsttätig um die Hälfte ab – ohne Funk. Rechnet man nach, was eine Funksteuerung dort noch holen könnte, bleiben je Leuchte rund 5 € im Jahr, selbst wenn man bis an die Grenze der Norm absenkt. Die Servicepauschale kostet im selben Zeitraum 9 €. Dort raten wir von der Beleuchtung ab und fangen mit Abfallbehältern, Pegeln oder dem Raumklima in den Kitas an – die Empfangsstation steht danach ohnehin, falls die Beleuchtung später doch ein Thema wird.

Die ehrliche Zusammenfassung: Das Dimmen allein rechtfertigt die Umrüstung nicht, wenn Ihre Treiber es schon können. Was sie rechtfertigt, ist alles danach – dass die Anlage sich meldet, sich ändern lässt und belegen kann, was sie tut. Und dass dieselbe Empfangsstation danach Abfallbehälter, Pegel und Raumklima mitträgt. Bei älteren, größeren Leuchten kommt die Stromersparnis dazu; bei neuen, kleinen nicht.

„Unsere Leuchten sind für Bewegungsmelder vorgerüstet – machen die das nicht schon selbst?“

Vorgerüstet heißt: die Fassung ist da, das Vorschaltgerät hat den Eingang – der Melder selbst ist nicht dabei. Ohne aufgesteckten Melder passiert nichts; die Leuchte erkennt von sich aus keine Bewegung. In Sanierungsplanungen steht das oft als „vorbereitet“ oder „nachrüstbar“ – das ist eine Fassung, keine Funktion.

Stecken Sie einen Melder von der Stange auf, arbeitet er sofort und ganz ohne uns: Die Leuchte hält ihren gedimmten Wert, geht hoch, wenn jemand kommt, und fällt nach der Nachlaufzeit zurück. Wenn Ihnen das reicht, brauchen Sie uns dafür nicht. Auch das sagen wir lieber vorher.

Die eigene Leuchte hell machen, wenn jemand kommt kann der aufgesteckte Melder allein
Nach der Nachlaufzeit wieder absenken kann der aufgesteckte Melder allein
Die Nachbarleuchten mitziehen nur mit Funk – ein Melder kennt nur seine eigene Leuchte. Ein mitwanderndes Lichtband entsteht erst, wenn die Leuchten voneinander wissen. Das läuft über das Netz und dauert ein bis zwei Sekunden, nicht Millisekunden – noch ein Grund, warum es auf Wege gehört und nicht auf die Durchgangsstraße
Schwelle und Nachlaufzeit ändern nur mit Funk – sonst jede Leuchte einzeln anfahren
Wissen, wie oft und wann er ausgelöst hat nur mit Funk – sonst nirgends. Genau diese Zahlen begründen später einen Förderantrag oder eine Verkehrszählung
Merken, dass der Melder selbst blind ist nur mit Funk – ein Melder, der nichts mehr sieht, lässt die Leuchte einfach gedimmt. Es fällt niemandem auf

Was wir vor jedem Angebot am Leuchtenkopf prüfen: wie viele genormte Fassungen er hat. Moderne Leuchten haben oft zwei – oben für den Funkknoten, unten für einen Sensor zur Fahrbahn. Dann passt beides nebeneinander, und in der Bestellnummer Ihrer Leuchte steht, ob Ihre so eine ist. Hat sie nur eine, gilt: Melder oder Steuergerät, nicht beides – dann braucht es ein Modul, das beides in einem macht, und dessen Preis nennen wir erst nach einer Sichtung. Deshalb steht am Anfang immer eine Sichtung und keine Stückzahl.

Erfunden haben wir das nicht – und oft sind wir nicht einmal die Richtigen dafür. Ein Melder mit Funk im genormten Sockel ist ein fertiges Bauteil, und mehrere Leuchtenhersteller verkaufen die Vernetzung ihrer eigenen Leuchten gleich mit: eine Leuchte mit Melder, mehrere untereinander vernetzt, und eine Stufe mit Fernzugang und Störungsmeldung. Das steckt Plug & Play auf dieselbe Schnittstelle, für die Ihre Leuchten vorgerüstet sind.

Wenn Ihre Leuchten neu und alle vom selben Hersteller sind, fragen Sie zuerst dort. Ein Bauteil aus einem Haus, eine Gewährleistung, kein dritter Vertragspartner – und für das reine Nachziehen der Nachbarleuchten brauchen Sie dann auch keine laufende Pauschale. Wir sagen das lieber, als es Ihnen Ihr Ingenieurbüro sagen zu lassen.

Zu uns kommen Sie bei der Beleuchtung dann, wenn Ihr Bestand gemischt ist – alte Leuchten, zwei, drei Fabrikate, dazu ein frisch saniertes Baugebiet. Die Steuerung eines Herstellers endet bei dessen Leuchten; unsere Module sitzen auf jedem genormten Sockel. Und wenn über dasselbe Netz noch Abfallbehälter, Pegel und Raumklima laufen sollen: Dafür ist eine Beleuchtungssteuerung nicht gebaut, unsere Empfangsstation schon.

Und wo Bewegungsschaltung überhaupt hingehört: auf Fuß- und Radwege, in Parks, Unterführungen, auf Parkplätze und Betriebshöfe. Nicht auf Straßen mit Kfz-Verkehr – dort gibt die Norm eine Beleuchtungsklasse vor, die gehalten werden muss. Abgesenkt wird dort nach Verkehrsmenge, nicht nach einzelnem Fußgänger. Wer das anders anbietet, hat die Norm nicht gelesen.

Ein Sonderfall, der oft genannt wird: der Fußgängerüberweg. Der braucht nicht eine helle Leuchte, sondern eine beleuchtete Anfahrt – für Zebrastreifen gibt es dafür eine eigene Norm (DIN 67523). Ob Ihre Anlage sie einhält, sagt Ihnen Ihr Planer, nicht wir. Aber es zeigt, warum eine einzelne Leuchte, die hell wird, die Sache nicht löst: Gebraucht wird die Gruppe, und Gruppen gibt es nur mit Funk.

Wann sich das rechnet – und wann nicht

Straßenbeleuchtung
Bares Geld
Ab etwa 43 Watt Anschlussleistung trägt die Nachtabsenkung sich binnen zehn Jahren selbst (ohne die Empfangsstation, die Grundausstattung für alle Anwendungen ist). Darunter wird es eng – wer schon sparsame LED hat, spart durchs Dimmen wenig. Dann ist die Störungsmeldung der Grund – nicht, weil sie Kontrollfahrten spart (die macht in der Fläche niemand), sondern weil Sie sonst gar nicht erfahren, dass es dunkel ist.
Abfallbehälter
Zeit
Ein Behälter kostet Sie über zehn Jahre rund 37 € im Jahr – das Gerät anteilig 19 €, die Pauschale 18 €. Über den Sprit rechnet sich das nie, und wir behaupten es auch nicht: Eine Sonderfahrt von zehn Kilometern kostet an barem Geld rund 3 €, und ein Kilometer Umweg auf einer Runde, die Sie ohnehin fahren, kostet 30 Cent. Was der Sensor bringt, ist Zeit. Zwei gesparte Sonderfahrten im Jahr sind eine freie Stunde; bei einem üblichen Verrechnungssatz von 45 € je Stunde stehen dem 37 € Kosten gegenüber. Ob das ein gutes Geschäft ist, entscheidet nicht unsere Rechnung, sondern die Frage, ob bei Ihnen Arbeit liegen bleibt. Der Sensor lohnt sich, wo die Fahrt eine eigene Fahrt ist und wo der Füllstand schwankt: der Parkplatz am See nach einem sonnigen Wochenende, der Friedhof vor Allerheiligen. Wo ein Behälter jeden Tag voll ist, sparen Sie nichts – der wird ohnehin jeden Tag geleert.
Pegel und Starkregen
Schaden
Ab einem verhinderten Kellerschaden. Das ist keine Einsparung, sondern Schadensabwehr – rechnen Sie es nicht schön.
Winterdienst
Bares Geld
Ab etwa drei gesparten Streufahrten im Jahr. Hier ist wirklich Geld im Spiel: Streusalz ist Material, und Nachtarbeit wird bezahlt.
Verkehrszählung
Bares Geld
Ab einem gesparten Zählgutachten – und Sie messen dauerhaft statt an drei Tagen.
Kühlkette
Schaden
Sobald einmal eine Charge gerettet wird.
Raumklima in Kitas
Schaden
Rechnet sich nicht in Euro. Hier geht es ums Lüften und um Schimmelvorsorge.

Die Empfangsstation ist Grundausstattung, keine Position der Beleuchtung. Sie wird einmal je Ort beschafft und trägt danach jede weitere Anwendung ohne zusätzliche Netzkosten – Abfallbehälter, Pegel, Torkontakte, Raumklima. Deshalb rechnen wir sie auch nicht der ersten Anwendung an.

Die Rechnung zur Beleuchtung steht weiter oben, bei den Anwendungsfällen – mit Kosten, Ersparnis und Amortisation in einem Block.

Was sich sonst noch anbinden lässt

Wenn die Empfangsstation einmal steht, kostet jede weitere Messstelle nur noch das Gerät. Wir haben zusammengestellt, was sich mit derselben Technik anbinden lässt – und bewusst nicht die Dinge, die ein paar Euro sparen, sondern die, bei denen eine Pflicht dranhängt oder ein Schaden teuer wird.

Wo eine Pflicht dranhängt

Ölabscheider am Bauhof Kontrolle und Entleerung sind vorgeschrieben. Der Sensor meldet den Füllstand, statt dass jemand halbjährlich hineinschaut – und liefert den Nachweis gleich mit. ab 415 €
Fettabscheider in Küchen Kita, Schule, Vereinsheim. Entleeren nach Bedarf statt nach Kalender – und bevor es unangenehm wird. ab 415 €
Löschwasserbehälter Die Feuerwehr muss sich auf die Menge verlassen können. Meldung, wenn der Pegel unter den geforderten Stand fällt. ab 415 €
Stromzähler in Liegenschaften Energiemanagement wird für Kommunen zunehmend verpflichtend, und Förderanträge verlangen belegte Verbrauchsdaten statt Schätzungen. ab 260 €
Schachtdeckel Ein offener oder verschobener Deckel ist der klassische Haftungsfall, und gestohlen werden sie auch. Der Sensor sitzt unter dem Deckel und meldet, sobald er sich neigt – in Sekunden statt beim nächsten Anruf. ab 260 €
Wasserhochbehälter und Brunnenstube Unbefugter Zutritt muss auffallen, nicht auffindbar sein. Türkontakt und Temperatur, gemeldet an die Bereitschaft. ab 230 €
Grundwassermessstellen Wird heute von Hand abgelesen, oft monatlich – bei manchen Gemeinden steht die Beobachtung als Auflage in der wasserrechtlichen Erlaubnis. Dasselbe Gerät wie beim Schachtpegel. ab 415 €
Schneelast auf dem Hallendach Ab einer bestimmten Last muss geräumt werden, und wer das versäumt, riskiert das Dach. Eine Ultraschallmessung der Schneehöhe über dem Flachdach sagt, wann es so weit ist – statt hochzusteigen und zu schätzen. ab 415 €

Wo ein Schaden teuer wird

Frostwächter Vereinsheim, Feuerwehrhaus, altes Schulhaus, Leichenhalle – überall dort, wo im Winter selten jemand nachsieht. Ein geplatztes Rohr kostet ein Vielfaches des Sensors, der ab fünf Grad warnt. ab 190 €
Archiv und Keller Akten, Registratur, Museumsgut. Schimmel zeigt sich erst, wenn es zu spät ist; Feuchte und Temperatur melden vorher. ab 230 €
Batterielager und Ladeplätze E-Bikes, Werkzeugakkus, Stapler. Ein Akku, der zu warm wird, ist die Vorstufe eines Brandes – hier trifft sich die Sensorik mit unserem Wärmewächter. ab 190 €
Wasserzähler mit Leckerkennung Ein Dauerverbrauch nachts ist fast immer ein Leck. Sonst fällt es erst bei der Jahresabrechnung auf. ab 260 €
Druckluft im Betrieb Die teuerste Energieform im Betrieb, und Leckagen fressen oft ein Fünftel der Erzeugung. Ein Drucksensor zeigt den Abfall über Nacht. ab 260 €
Stromausfall an kritischen Gebäuden Feuerwehrhaus, Pumpwerk, Wasserhochbehälter, Serverraum, Kühlhaus. Das günstigste Gerät dieser Liste – und das Nichtwissen ist das Teuerste daran: Eine Hebeanlage, die seit Freitagabend keinen Strom hat, merken Sie am Montag am Keller. ab 125 €

Wo laufend Geld verloren geht

Heizung in Liegenschaften Zwei Anlegefühler an Vor- und Rücklauf, dazu die Laufzeit. Der Klassiker ist die Schule, die in den Ferien durchheizt – und die Nachtabsenkung, die seit dem Kesseltausch nie eingeschaltet wurde. Liefert dieselben belegten Zahlen wie der Stromzähler, für denselben Förderantrag. ab 260 €
Fenster offen bei laufender Heizung Turnhalle, Klassenraum, Verwaltung. Der günstigste Sensor überhaupt, und der Effekt ist am nächsten Abrechnungszeitraum abzulesen. ab 80 €
Maschinenlaufzeit Absaugung, Kompressor, Förderband. Ein Stromwandler um die Zuleitung sagt, wann die Maschine wirklich lief: Wartung nach echten Betriebsstunden statt nach Kalender – und man sieht, was nachts weiterläuft. Bei Drehstrom liegt der Sensor höher; das sagen wir vorher. ab 190 €

Und eine Lücke in unserem eigenen Angebot: Oben steht die Verkehrszählung mit Fahrzeugklassen. Wer für einen Radweg-Förderantrag nur eine Zahl braucht, zahlt dafür ein Vielfaches des Nötigen. Sagen Sie uns die Stelle – für reines Zählen ohne Klassifizierung nennen wir Ihnen das passende Gerät und den Preis.

Sie haben etwas anderes im Kopf? Fragen Sie uns – wenn es sich messen lässt und ein Wert alle paar Minuten genügt, lässt es sich meist anbinden. Wenn nicht, sagen wir das auch. Was wir nicht anbieten: Gaswarnung, Aufzugsstörungen und alles, was geprüfte Sicherheitstechnik ist – dort gehören wir nicht hin. Und Lärmmessung nur als Hinweis: Was jemand vorlegen will, braucht geeichte Technik.

Eigenes Angebot · andere Technik

Wenn es nicht ums Messen geht, sondern ums Brennen

Manche Gefahren kündigen sich als Wärme an: der glimmende Akku im Altpapier, das heiß laufende Lager, die lockere Klemme im Schaltschrank. Dafür gibt es den Wärmewächter – eine Wärmebildkamera statt eines Funksensors, mit einer Auswertung, die einen Menschen im Bild nicht für eine Gefahr hält.

Den Wärmewächter ansehen →

Die Geräte gehören Ihnen – die Arbeit bleibt bei uns

Niemand möchte Funknetze einmessen, Schwellen pflegen oder Server betreuen. Genau das ist unser Teil.

Die Geräte gehören Ihnen

Sie kaufen sie einmal: kein Restwert, keine Rückgabe, keine Bindung an uns. Für Mängel gilt die Herstellergarantie, die bei Ihnen liegt. Die Preise stehen unter Was kostet, und was nicht.

Einrichtung und Betreuung

Wir messen das Funknetz ein, binden die Geräte an und setzen die Schwellen – abgerechnet nach Umfang. Im Betrieb meldet jedes Gerät seinen Batteriestand mit; geht einer zur Neige, sagen wir rechtzeitig Bescheid und wechseln auf Wunsch.

Eigenes Funknetz

Die Sensoren brauchen weder WLAN noch SIM-Karte und funken kilometerweit. Nur die Empfangsstation braucht Strom und einen Internetzugang – dafür reicht in der Regel ein vorhandener LAN- oder WLAN-Anschluss.

Server in der EU

Auswertung und Verlauf laufen auf unseren eigenen Servern – wie bei Ida, Concordia und Vera.

Zusammen mit Ida

Aus einer Meldung wird ein Auftrag

Wer digitalPRO Ida nutzt, kann Messwerte direkt weiterverarbeiten: Aus „Behälter voll“ wird eine Aufgabe für den Bauhof, aus „Pegel überschritten“ eine Meldung an die zuständige Person. Die Sensorik lässt sich aber auch allein betreiben – Ida ist keine Voraussetzung.

digitalPRO Ida ansehen →

Pilotplatz anfragen

Sagen Sie uns, was Sie messen möchten – wir schauen, ob es mit vorhandener Technik geht, und nennen Ihnen den Preis je Messpunkt. Ohne Verkaufsdruck, und wir sagen auch, wenn sich der Aufwand nicht lohnt.

oder über das Formular auf der Startseite · Anliegen „Sonstiges“ und kurz notieren, worum es geht